JAROMIR KOSTKA, CELLO

Der Cellist Jaromir Kostka (Jahrgang 1995) wuchs in Erlangen auf und erhielt dort seinen ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei Judith Rüdiger. Anschließend wurde er von Cornelius Boensch in Nürnberg und von Verena Obermayer in Bamberg unterrichtet. Bereits als Jugendlicher wirkte er in zahlreichen Orchestern mit, wie zum Beispiel im Jugendsymphonieorchester „Die Jungen Fürther Streichhölzer“ und im Bayerischen Landesjugendorchester.

 

Nach dem Abitur ging er an die Musikhochschule Würzburg und absolvierte dort sein Bachelor-Studium in der Klasse von Prof. Niklas Eppinger. Anschließend ging er für ein Master-Studium an die HMTM Hannover in die Klasse von Prof. Leonid Gorokhov. Seit dem Sommersemester 2020 setzt er dieses an der HfMT Hamburg in der Klasse von Prof. Sebastian Klinger fort.

 

Zusätzlich zu seinem Studium vervollständigte er seine Ausbildung in zahlreichen Meisterkursen, unter anderem beim Mandelring Quartett, bei Eberhard Feltz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Wolfgang Boettcher, Jens Peter Maintz und Gustav Rivinius.

 

Jaromir Kostka erhielt den Josef-Peter-Kleinert-Preis des Theatervereins Fürth, den ersten Preis beim Seraphin-Wettbewerb in Würzburg, und mit seinem Klaviertrio den Förderpreis beim Wolfgang-Fischer-Flach-Wettbewerb, sowie den zweiten Preis beim Feurich Wettbewerb in Wien. Mit dem Trio war er außerdem Stipendiat von Live music now. 2020 gewann er den zweiten Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach a. W.s..

 

Als Solist trat er u.a. mit dem Euro Symphony SFK Orchester, dem Kammerorchester der Uni Bamberg, den „Jungen Fürther Streichhölzern“, dem Akademischen Orchester Würzburg und dem Erlanger Kammerorchester auf. Dabei spielte er u.a. das erste Cellokonzert von C. Saint-Saëns, Kol Nidrei von M. Bruch, das Andante cantabile von P. Tschaikowsky, das Cellokonzert von E. Elgar und das erste Cellokonzert von D. Schostakowitsch.

Als Kammermusiker konzertierte er neben zahlreichen weiteren Auftritten beim Kissinger Winterzauber, im Rahmen des Rheingau Musikfestivals und beim Eröffnungsfest der Salzburger Festspiele.