

Eliot Quartett
Freitag, 6. Februar 2026
19.00 Uhr, Mozartareal
Tickets online und an der Abendkasse
Erwachsene: 25 €
SchülerInnen, Auszubildende und Studierende: 10 €
Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett G-Dur, D. 887
1826/1926
Pavel Haas (1899-1944)
Streichquartett Nr. 2
„Von den Affenbergen“
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Große Fuge op. 133
In diesem Jahr feiern die genialen und enigmatischen rätselhaft finde ich nicht so gut wie enigmatisch Spätwerke von Beethoven und Schubert – beide Meilensteine der Musikgeschichte – ihr 200-jähriges Jubiläum. Beethovens wohl außergewöhnlichstes Kammermusikwerk und Schuberts letztes Streichquartett rahmen ein spannendes Werk aus dem Jahr 1926 ein: das zweite Streichquartett von Pavel Haas.
Der tschechische Komponist schrieb dieses Werk während seines Kompositionsstudiums bei Leoš Janáček in Brünn. Einflüsse der unverkennbaren Musiksprache seines Lehrers verbindet Haas dabei auf äußerst raffinierte Weise mit Naturmalerei und Elementen der populären Musik der 1920er Jahre.
Nach seiner Inhaftierung 1941 im Ghetto Theresienstadt und seiner Ermordung 1944 in Auschwitz geriet Haas’ Musik lange in Vergessenheit. Erst heute findet das Werk dieses hochinteressanten Komponisten allmählich wieder den Platz im Konzertrepertoire, den es verdient.
